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Pressemitteilung: Bürgerinitiative „Klinger Runde“ fährt zu klimapolitischen Gesprächen nach Berlin

Pressemitteilung Klinger Runde                                                             15.Oktober 2014

 

Bürgerinitiative „Klinger Runde“ fährt zu klimapolitischen Gesprächen nach Berlin

Auf Einladung der Brandenburger Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock fahren am Donnerstag, den 16.Oktober,
50 Bürgerinnen und Bürger aus der Lausitz nach Berlin. Viele Teilnehmer dieser Fahrt sind durch die aktuellen
Tagebauplanungen Welzow II und Jänschwalde-Nord direkt betroffen. Die energiepolitischen Entscheidungen der
Planung und Genehmigung neuer Tagebaue sind für sie aus Sicht eines notwendigen Klimaschutzes nicht nachvollziehbar:
 „Schweden nimmt den Klimaschutz ernst, während die Brandenburger Landesregierung mit ihrer Energiepolitik
die Klimaschutz-Ziele fahrlässig ignoriert“ so Christian Huschga aus dem von Abbaggerung bedrohten Ort Atterwasch.

Bei der zweitägigen Fahrt, die vom Bundespresseamt ermöglicht wird, stehen die klimapolitischen Herausforderungen der
Bundesrepublik im Mittelpunkt. Dazu steht ein Besuch beim Bundesumweltministerium auf dem Programm.
„In der Lausitz wird mit Blick auf Schweden genau verfolgt, wie die Bundesregierung ihr Klimaziele erreichen will“
so Thomas Burchardt, Sprecher der Bürgerinitiative Bürger für die Lausitz „Klinger Runde“. Nach einem Besuch im Parlament
wird es bei einem anschließenden Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Gelegenheit geben, sich über die nationale und
internationale Klimapolitik auszutauschen.
Frau Baerbock ist die klimapolitische Sprecherin der Fraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag.

"Bürger für die Lausitz - Klinger Runde"

Thomas Burchardt  (Sprecher)
mob: 0162/9256462

 

Pressemitteilung Klinger Runde 25.September 2014

PM: Nächste Klinger Runde am 28.September in Gosda


Die Bürgerinitiative "Klinger Runde" lädt zum Treffen am 28.September ein
Das nächste Treffen der „Klinger Runde“ ist am 28. September um 19:00 Uhr im „Gemeindezentrum Schafstall in Gosda“,
Gemeinde Wiesengrund. Neben der Auswertung des Menschenkette, den Ergebnissen des Klimagipfels in den USA
geht es um die Auswertung der Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Schweden. Insbesondere die Wahlen in Schweden
können für die Lausitz Konsequenzen haben, wird dort doch ein Verkauf der Braunkohlesparte erwogen.
Weitere Themen sind die Arbeit im Kreistag so wie die aktuellen politischen Entscheidungen im Rahmen der Energiewende
sowie die weiteren Inhalte der Arbeit der „Klinger Runde“
Zu den Treffen der Bürgerinitiative „Bürger für die Lausitz – Klinger Runde“ ist jeder Interessierte herzlich eingeladen.


Sonntag 28.September 19:00 Uhr
Gemeindezentrum Schafstall in Gosda, Gemeinde Wiesengrund


Thomas Burchardt
(Sprecher "Klinger Runde")


mob: 0162/9256462

Pressemitteilung - Betroffene aus der Lausitz gegen einen Verkauf von Vattenfall -

Pressemitteilung 12.September

Betroffene aus der Lausitz gegen einen Verkauf von Vattenfall -

„Die Kohle in der Erde lassen“

Gemeinsam mit schwedischen Umweltverbänden haben die Lausitzer Netzwerke des Braunkohlenwiderstandes die schwedischen
Parteien vor der Wahl am Sonntag dazu aufgerufen, in der Lausitz keine neuen Tagebaue zu planen.Gleichzeitig appellieren
sie an die schwedische Regierung, die deutsche Braunkohlensparte  nicht zu verkaufen, sondern Verantwortung für die
Lausitz zu übernehmen und den Braunkohletagebau zu stoppen. Der Region wäre nicht geholfen, wenn künftig unter der Flagge
eines neuen Investors die Dörfer abbaggert werden.
„Nicht nur aus Klimaschutzgründen muss die Braunkohle im Boden bleiben“ so Friederike Böttcher von der sächsischen Bürgerinitiative
„Strukturwandel jetzt – kein Nochten II“. Neben der zusätzlichen Freisetzung von 1,2 Milliarden Tonnen Kohlendioxid sind es
die erforderliche Umsiedlung von tausenden Betroffenen sowie die massiven Eingriffe in die Natur, Landschaft und den
Wasserhaushalt, die ein Umsteuern unumgänglich machen.
„Die Risiken und Nebenwirkungen einer unbefristeten Braunkohleverstromung sind lokal und global nicht mehr zu rechtfertigen“
so der Sprecher der Bürgerinitiative „Klinger Runde“, Thomas Burchardt. Ein geordneter Strukturwandel in der Lausitz kann
mittelfristig zeigen,dass eine sichere klimaneutrale Stromversorgung zu fast 100% möglich ist. Schon heute deckt Brandenburg
bereits fast 80% seines Stromverbrauches durch die Erneuerbaren. Diesen Weg muß auch Vattenfall einschlagen.
Eine Abkehr von der Braunkohleverstromung wäre ein sichtbares Zeichen und wichtiger Beitrag des schwedischen Staates,
gemeinsam mit Deutschland, der Verantwortung für den Klimaschutz gerecht zu werden. Der Bürger hat es am Sonntag
bei den Wahlen in Schweden und Deutschland in der Hand, dahingehend sein politisches Zeichen zu setzen.

Hintergrund:

Sowohl in Schweden und Brandenburg wird am 14.September gewählt. Derzeit plant Vattenfall in der Lausitz drei neue Tagebaue
und hat zwei weitere Felder als Option ausgewiesen. Im August protestierten 7500 Menschen aus ganz Europa gegen die
Tagebauplanungen beiderseits der deutsch-polnischen Grenze mit einer 8 km lange Menschenkette. Ohne die Alternative
einer sicheren erneuerbaren Stromerzeugung, werden auch in Polen weitere neue Tagebaufelder eröffnet.

 

Link: Gemeinsamer Debattenbeitrag

Link: Englische Übersetzung

Pressekontakt:

Friederike Böttcher
„Strukturwandel jetzt - Kein Nochten II“
035727/579341

Thomas Burchardt
„Klinger Runde“
0162/9256462

Lausitzer Klimacamp und internationale Menschenkette: Verwaltung blockiert Information der Bevölkerung – Veranstalter gehen in Widerspruch

Das Ordnungsamt des Amtes Peitz (Spree-Neiße) untersagt den Veranstaltern des Lausitzer Energie-und Klimacamp wieder das Aufhängen von Plakaten. Wie in den Vorjahren bekamen die Initiatoren einen negativen Bescheid. „Bereits zum dritten Mal in Folge untersagt das Amt mit fadenscheinigen Begründungen, dass wir die Bevölkerung über das Camp informieren“, kritisierte die Organisatorin Antje Kirchner. Jedes Jahr wird uns erneut erklärt, es gäbe keinen Platz mehr für unsere Plakate, sagte Kirchner. Die Veranstalter des Klimacamps vermuten „System“ hinter den Ablehnungen. Auch Thomas Burchardt, Koordinator der internationalen Menschenkette gegen neue Braunkohletagebaue am 23. August wurde der Antrag zur Plakatierung vom Ordnungsamt abgelehnt. Es seien im Amtsbereich alle Möglichkeiten der Plakatierung bereits vergeben, wurde als Begründung von der verantwortlichen Mitarbeiterin des Ordnungsamtes gegeben.

„Bei den anderen Kommunen gab es sowohl bei der Beantragung als auch der Genehmigung keine Probleme.“, sagt Burchardt.  „Es kann nicht sein, dass jede Dorfdisko die Region zuplakatieren darf, aber landesweit relevante Veranstaltungen totgeschwiegen werden“, so Kirchner. Anders könne man sich die permanenten Ablehnungen nicht erklären.

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